ADHS und ADS bei Kindern verstehen
Konzentrationsprobleme, Impulsivität, starke Unruhe – oder ein Kind, das scheinbar ständig träumt und Aufgaben vergisst: AD(H)S kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Deshalb werden betroffene Kinder auch nicht immer sofort erkannt.
Diese drei Bereiche spielen eine wichtige Rolle
Nicht jedes Kind zeigt alle Auffälligkeiten gleich stark. Besonders wichtig sind Aufmerksamkeit, Aktivität und die Fähigkeit, Impulse und Gefühle zu steuern.
ADHS mit und ohne ausgeprägte Hyperaktivität
Genau hier entstehen häufig Missverständnisse. Nicht jedes Kind mit einer Aufmerksamkeitsstörung fällt durch Herumlaufen, Kippeln oder ständiges Reden auf.
- wirkt häufig verträumt
- vergisst Arbeitsaufträge
- verliert sich in Gedanken
- arbeitet teilweise sehr langsam
- lässt sich leicht ablenken
- starke innere oder äußere Unruhe
- häufiges Dazwischenreden
- spontanes, impulsives Handeln
- Schwierigkeiten mit Regeln
- schnelle emotionale Reaktionen
Warum fällt AD(H)S besonders in der Schule auf?
Schule verlangt genau die Fähigkeiten, die betroffenen Kindern schwerfallen können: zuhören, Wichtiges herausfiltern, Anweisungen behalten, warten, Regeln einhalten und eine Aufgabe zu Ende führen.
Weiterlesen: Meine Ratgeber zu ADS, ADHS und Hochsensibilität
Du möchtest tiefer in das Thema einsteigen? In meinen Ratgebern findest du Hintergrundwissen, viele Beispiele und konkrete Anregungen für den Familien- und Schulalltag.
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Unterstützung besteht oft aus mehreren Bausteinen
Klare und positive Anweisungen helfen
Auf deiner bisherigen Seite ist dieser Gedanke sehr anschaulich: Statt ständig zu sagen, was ein Kind nicht tun soll, kann die gewünschte Handlung konkret formuliert werden.
ADHS & ADS: Hier kannst du weiterlesen
Von Konzentration und Schule über Diagnostik bis zu konkreten Hilfen: Diese Themen führen dich gezielt weiter.



